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Donnerstag, Februar 02, 2012

Eine Torte für von und zu, auf und davon Guttenberg

Die Hedonistische Internationale hat mal wieder zugeschlagen bzw. in diesem Fall zugetortet und zwar das mittlerweile gelfreie Haupt von Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg (CSU).



Guttenberg scheint die Torte geschmeckt zu haben, schließlich war sie mit Gel versetzt.

Ob sich der Bundespinocchio Wulff auch bald über eine Torte freuen darf?

Freitag, Oktober 28, 2011

Jackpot Jakob Herrmann rappt wieder über Sex u. Drogen - Eudaimonia

Jakob, der Sohn des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) verarbeitet auf seinem neuem Album "Eudaimonia" den Medienhype um seine früheren Rap - Texte. Dazu rappt Jakob Herrmann alias Jackpot erneut über Sex, Frauen und Drogen.

Eine neues Video ist unter dem Titel "Es ist wie es ist" aufgetaucht.

Sohn 'Jackpot' Jakob Herrmann mag Haze, Innenminister u. Papa Joachim Herrmann (CSU) nicht - EudaimoniaSohn 'Jackpot' Jakob Herrmann mag Haze, Innenminister u. Papa Joachim Herrmann (CSU) nicht - Eudaimonia

Das komplette Album von Jakob Herrmann ist bei Amazon unter dem Titel Eudaimonia [Explicit] im mp3 - Format verfügbar. Wer bereit ist einige Cents mehr zu bezahlen wird von iTunes mit den einzelnen Eudaimonia - Tracks bedient.

Und hier gibt es weitere 1000 Produkte des Grauens!

Eine kleine Kostprobe seiner Verse: "Ich lasse mich nicht unterkriegen / schreibt was ihr wollt / nein, ich lasse mir nicht den Mund verbieten" oder "Denn was ich rapp', hat nichts damit zu tun, wer mein Vater ist." reimt der Minister - Sohn in seinen Sprechgesängen.

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Die Welt Online vermutet, dass die gerappten Ergüsse ("Hab' ich mein Haze geraucht, / ist mir die Welt vertraut") " so manchem CSU - Politiker die Schamesröte ins Gesicht treiben dürften" und eine evtl. Standpauke von Innenminister Joachim Herrmann am heimischen Herd in Erlangen nichs gefruchtet hat.

Zumindest beim Thema Frauen kann sich die CSU etwas entspannen, denn dieses mal lässt uns Jackpot Herrman wissen: "Ich bin kein Zuhälter / sondern die Frauen kommen freiwillig."

Freiwillig verzichtet derweil Papa Joachim Herrmann darauf, auf das Amt des bayerischen Finanzministers umzusatteln, nachdem Georg Fahrenschon (CSU) das Handtuch geworfen hat.

Typo: Hermann.

Montag, August 22, 2011

OB Franz Stumpf, Forchheim wg. Steuerhinterziehung vor Gericht

Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO), muss sich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Sportvereins VfB 1861 Forchheim ab 20. Oktober 2011 vor dem Landgericht Nürnberg wegen Steuerhinterziehung und des Vorenthaltens und Veruntreuung von Arbeitsentgelt (Hinterziehung von Sozialabgaben) verantworten.


Zusammen mit Stumpf sitzen der ehemalige Abteilungsleiter Handball des VfB Forchheim, Stadtrat Heinz Endres (FBF) und der Sportmanager Andreas Michallek wegen der selben Delikte auf der Anklagebank.
Bei Endres lautet die Anklage zusätzlich auf Betrug.

Bereits im Juli 2009 hatte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Stumpf, Endres und Michallek erhoben. Nun endlich hat die Wirtschaftsstrafkammer die Prozesstermine festgelegt und damit das sportliche Trio von Angeschuldigten zu Angeklagten befördert.

Mit einem Urteil ist nicht vor dem 10. Januar 2012 zu rechnen, da die Justiz von einer aufwändigen Hauptverhandlung ausgeht: Es sind bislang 15 Verhandlungstage unter Vorsitz von Bernhard Germaschewsky angesetzt, die Anklageschrift umfasst 173 Seiten. Die Staatsanwaltschaft bietet über 60 Zeugen für diesen Prozess auf, insgesamt sind es deren 78.
Das Strafmaß im Falle einer Verurteilung sieht bis zu fünf Jahre Haft vor.


Auslöser der Anschuldigungen ist die Gründung einer Marketing-Gesellschaft im Jahr 2000 durch den VfB - vertreten durch dessen Vorsitzenden, den Oberbürgermeister Franz Stumpf - und den Abteilungsleiter Handball des Vereins, Heinz Endres. Diese Gesellschaft sollte alle Sponsoren- und Marketingaktivitäten für die Akteure und Mannschaften des Vereins abwickeln. Spieler und Trainer des VfB wurden scheinbar von der Marketing-Gesellschaft bezahlt.
In Wirklichkeit jedoch wurden die meisten der Handballer durch den längst verurteilten ehemaligen Chef und Gründer der Siemens freundlichen Pseudo-Gewerkschaft AUB, Wilhelm Schelsky entlohnt, wie ein Briefwechsel zwischen Stumpf und Schelsky beweisen könnte.
Somit entpuppt sich dieses Verfahren als ein Ableger eines der größten Wirtschaftsskandale der Bundesrepublik Deutschland.

Im Falle einer Verurteilung durch die Wirtschaftsstrafkammer droht dem Inhaber der Franz Puff oHG in Forchheim und Vorsitzenden der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Oberbürgermeister Franz Stumpf überdies ein Disziplinarverfahren.

Nach Abschluß dieses Gerichtsverfahrens wird sich außerdem entscheiden was aus der Forderung der Sozialkassen gegen den VfB in Höhe von ca. 430.000 Euro wird. Der Verein versucht sich seinerseits vor Gericht dagegen zu wehren. Falls der VfB Forchheim die Sozialabgaben nachzahlen muss, bleibt die Frage ob Stumpf vom eigenen Verein dafür in Regress genommen wird, um die Insolvenz des VfB zu verhindern.

Die Frage ist also, ob es zum Schluß mit Stumpf, Endres, Michallek und dem VfB Forchheim nicht nur ein gerupftes Huhn gibt, oder ob am Ende jener Abteilungsleiter auf der Zeche sitzen bleibt, welcher Wilhelm Schelsky samt dessen AUB als Sponsor beim VfB angeschleppt hat und der Bürgermeister ist fein raus? Denn nur einer ist zusätzlich wegen Betrug angeklagt: FBF - Stadtrat Heinz Endres.

Stay tuned!

Update: Der Prozessbeginn vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth gegen den Vorsitzenden des VfB Forchheim, Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO), sowie den beiden ehem. Abteilungsleiter Handball des VfB, FBF - Stadtrat Heinrich gen. Heinz Endres und Andreas Michallek in einem Bericht von TV Oberfranken.

Dienstag, Februar 01, 2011

CSU Netzkongress

Die CSU und ihr Netzkongress

oder
Schuster bleib bei deinen Leisten:
CSU Netzkongress

Da will er mal eben modern werden, der Herr Ministerpräsident Horst Seehofer und seine CSU damit sie endlich ihre Laptops anschmeissen können. Man veranstaltet einen Netzkongress und schafft es nicht mal den Videostream dazu ins Netz zu stellen. Bleibt doch bei euren Lederhosen!

Zugabe:
Horst Seehofer ruft zum Aufbruch Bayern auf Youtube auf - und die Netzgemeinde bricht. So wird das nichts mit der Netzpolitik - Partei CSU!

Dreingabe:
Der Bericht eines Parteilosen über den CSU Netzkongress.

Sonntag, Januar 23, 2011

Jackpot Herrmann und Horst Seehofer - die CSU Rapper oder Multikulti lebt !


Update vom 28.10.2011:
Bei Amazon gibt es das neue Album "Eudaimonia [Explicit]" von Innenminister-Sohn 'Jackpot' Jakob Herrmann auf die Ohren!

Jackpot Jakob Herrmann
Jakob Herrmann alias 'Jackpot'
Liest man dieser Tage die Zeitungen - nur der Fränkische Tag und das Heinrichsblatt berichteten nicht - könnte man versucht sein zu glauben, dass der junge Möchtegern "Gangsta-/Porno-/Skandal" - Rapper Jakob Herrmann alias Jackpot seinen Vater, den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zum Vollhorst macht.

Aber weit gefehlt! Das erledigt Horst der Große schon selbst. Der Bayerische Ministerpräsident und CSU - Vorsitzende Horst Seehofer outete sich selbst als Hobby - Rapper. Zuhause rappt er (zur Feude seiner Kinder?) Texte von Bushido.

Auf Spiegel TV gibt es das Beweisvideo Seehofer rappt Bushido-Texte zu sehen.

Was lernen wir daraus? So ganz tot scheint Multikulti selbst für die CSU noch nicht zu sein.

Nur der CSU - Nachwuchs aus Forchheim muss, was die Medienpräsenz angeht, noch etwas üben.

Typo: Hermann

Freitag, August 20, 2010

MdB Johannes Singhammer, CSU im Sommerloch: Google Street View Abgabe

Nun schlägt doch tatsächlich ein Politiker der CSU, MdB Singhammer, eine "Google Steuer" in Form einer Abgabe für den Dienst "Street View" vor. Das Sommerloch lässt grüßen.

Johannes Singhammer, CSU ist mit der Street View Abgabe im Sommerloch
CSU - näher am Sommerloch
Johannes Singhammer, der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, will uns tatsächlich weiß machen, dass die Akzeptanz von Street View mit der Einführung dieser Abgabe steigen würde.

Warum sollten sich die Bürger ihr Recht auf Unkenntlichmachung ihrer Gebäude bzw. Widerspruch (streetview-deutschland@google.de) durch den Ablasshandel abkaufen lassen?
Das Ganze erinnert eher an einen Ablasshandel aus dem tiefsten Mittelalter mit gleichzeitiger Bevormundung und Verdummung des Volkes durch die CSU.

Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der MdB Johannes Singhammer bislang nicht sonderlich aufgefallen. Vermutlich hat er nun seine Chance gewittert, mit einem zweiten Sommerloch-Füller in die Schlagzeilen zu kommen.

Links zu Street View und Google Earth:
Peinliche Situationen die in Google Street View und Earth gefunden wurden. Eher Lustiges gibt es bei Street View ebenfalls zu entdecken.

Mittwoch, Juli 07, 2010

CSU - Fraktionsvorsitzender Peter Eismann distanziert sich von sich selbst

Unter der Überschrift "CSU-Kreistagsfraktion distanziert sich vom Chef" lesen wir in den Nordbayerischen Nachrichten (NN) am 07.07.2010 eine Pressemitteilung zur umstrittenen Äußerung des Vorsitzenden der CSU-Kreistagsfraktion und Ex-MdL, Peter Eismann: Haider sei "kein Maßstab politischen Handelns":

FORCHHEIM - Die Kreistagsfraktion von CSU und Jungen Bürgern hat sich von der Sympathiebekundung ihres Fraktionschefs Peter Eismann zu Jörg Haider distanziert.

Eismann selbst schickte auf Nachfrage der NN-Redaktion eine Pressemitteilung. Am Montag hatte es eine nicht-öffentliche Sitzung der Fraktion gegeben. Dabei war die Äußerung von Eismann auf der 50-Jahr-Feier der CSU Buckenhofen als Tagesordnungspunkt erschienen.
Wegen der Nicht-Öffentlichkeit hatte sich keiner der Kreisräte der CSU nach der Sitzung gegenüber der Presse äußern wollen.

Peter Eismann hatte auf der Feier in Buckenhofen geäußert, dass "in der Partei und in diesem Land einer wie Haider fehlt" (wir berichteten). Dieser habe es geschafft, "durch die richtige Wortwahl den kleinen, einfachen Mann an sich zu binden".

Mit zwei Sätzen ging die CSU/JB-Fraktion nun auf Distanz zu diesen Worten Eismanns. Der Wortlaut: "Für die CSU/JB-Fraktion sind die Äußerungen und die politische Ausrichtung des früheren Kärtner Landeshauptmannes kein Maßstab politischen Handelns. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst."

Die anderen Parteien im Kreistag hatten sich in der Presse von Eismanns Äußerungen distanziert. Scharfe Kritik hat inzwischen auch das Bürgerforum Gräfenberg geübt. In einer Mitteilung äußerte es sich "dankbar, dass der CSU-Fraktionschef im Kreistag sein Herz auf der Zunge trägt und ausplaudert, was in seiner Partei und in seinem Kopf herum geistert".

Die Gedankenspiele Eismanns sollten nicht als verbale Entgleisung verharmlost werden, so das Bürgerforum. Eismann habe deutlich gemacht, dass sich Teile der CSU auf einem für "Orte der Vielfalt" – als solcher wurde der Landkreis Forchheim ausgezeichnet – gefährlichen Pfad bewegten. kf


In einem Kommentar des NN-Redaktionsleiters Markus Hörath findet sich, was viele denken: Peter Eismann wird der Rücktritt als Fraktionsvorsitzender nahegelegt.

Montag, Juli 05, 2010

Volksentscheid zum Nichtraucherschutz - Rote Karte für CSU und FDP

Das deutliche Ja des Wählers beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz ist gleichzeitig eine Rote Karte für die aus CSU und FDP bestehenden bayerischen Landesregierung, mit ihren mehrfachen Fehleinschätzungen und Entscheidungen zum Schutz der Nichtraucher.

61 Prozent, also nahezu zwei Drittel zeigten sich bei der Abstimmung mit den vielen Ausnahmen (s.u.) im bisherigen Nichtraucherschutzgesetz nicht einverstanden und haben Seehofers CSU und der FDP ihre Kippe Meinung aufs Auge gedrückt.

Zunächst war der Aufschrei groß, als der bayerische Landtag Ende 2007 mit den Stimmen der alleinregierenden CSU ein striktes Rauchverbot einführte. Die allermeisten erkannten jedoch schnell die Vorteile. Nur die CSU kapierte nicht, dass die Wahlschlappen bei der Kommunalwahl und der Landtagswahl 2008 tatsächlich andere Ursachen hatte. Die meisten Raucher hatten sich an den Gang vor die Tür des Wirtshauses gewöhnt. Außerdem besteht das Wahlvolk überwiegend aus Nichtrauchern, die froh waren endlich ohne Zigarettenqualm in der Gaststätte speisen zu können.

Ein dreiviertel Jahr nach der Landtagswahl war es dann soweit. Die Oktoberfestpartei CSU und der ungeliebte Regierungspartner Mövenpick-Partei alias FDP einigten sich auf diverse Ausnahmen: Nicht nur für das Oktoberfest, sondern für alle Bierzelte, sowie für kleine Kneipen und für Nebenräume von größeren Wirtshäusern sollte es Ausnahmen geben. Spezielle Raucherlokale schossen wie Pilze aus dem Boden und erlaubten Süchtigen ein Dasein im Raucher-Ghetto.
Das Unverständis des Bürgers äußerte sich bereits durch das deutliche Überspringen des Qorums beim Volksbegehren zum Nichtraucherschutz - der Volksentscheid zeichnete sich ab.
Aber CSU und FDP dachten nicht daran, von sich aus den Volksentscheid durch eine freiwillige Rückkehr zur alten Regelung abzuwenden. Man hoffte auf ein Scheitern des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz.
Doch der bayerische Wähler war anderer Meinung, trotz der massiven rund 600.000 Euro teueren Werbekampagne der Zigarettenindustrie. Die "Nichtraucher" hingegen hatten nur einen Etat von rund 70.000 Euro für den Wahlkampf zur Verfügung. Die Macht der Argumente hat über die Macht des Geldes gesiegt, selbst wenn es die CSU und ihr Staatsfernsehen anfangs nicht war haben wollten.

Die CSU übt sich nun sofort wieder als Wolf der Kreide gefressen hat. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit zum Volksentscheid: "Das Volk hat immer recht."
Die FDP hingegen spielt den Streithansl und beschwert sich über die Untätigkeit der CSU im Vorfeld des Entscheids. Wer wie die FDP mit dem Ausgang dieser Entscheidung hadert, hadert mit dem Wähler.
Somit gibt es im Westen nichts Neues: Die Koalitionäre CSU und FDP streiten mal wieder. Wahrlich rosige Aussichten für Bayern.

Donnerstag, Juni 10, 2010

Schadensersatzprozesse im BayernLB Skandal notwendig!

MdL Bernhard Pohl (Freie Wähler) sieht aufgrund des nun vorliegenden Rechtsgutachtens zur Organhaftung bei der BayernLB von Prof. Dr. Reiner Schmidt die zwingende Notwendigkeit Schadensersatzprozesse gegen die ehemaligen Verwaltungsräte und Vorstände der Bayerischen Landesbank zu führen.

Pohl, von Beruf Rechtsanwalt, ist Mitglied in der BayernLB-Kontrollkommission, sowie im Landesbank-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags.

Das "BayernLB - Gutachten" (PDF) gibt deutliche Hinweise zur persönlichen Haftung bei fahrlässiger bzw. grob fahrlässiger Aufgabenwahrnehmung von Vorständen bzw. Verwaltungsräten.
Das Gutachten befasst sich aufgrund des Skandals um den, von der CSU initiierten, Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB speziell mit der Sorgfaltspflicht von Vorstand und Verwaltungsrat beim Unternehmenskauf und der Anwendung bzw. in diesem Fall Nichtanwendung der Organhaftung.

Aufgrund dessen was im Untersuchungsausschuss bislang aufgedeckt wurde, kann davon ausgegangen werden, dass die Herren Stoiber, Huber, Beckstein, Faltlhauser und Schmid ihrer Sorgfaltspflicht (Due-Diligence) NICHT in ausreichendem Maße nachgekommen sind. Auf die Aussagen dieser selbstherrlichen Prinzen der CSU im Untersuchungsausschuss darf man gespannt sein.

Mittwoch, April 07, 2010

Westerwelle abgeebbt - FDP gestrandet - Guttenzwerg

Guido Westerwelle als Schlusslicht nun unbeliebter als Gregor Gysi, Schrumpfkur für Karl-Theodor zu Guttenberg


Im jüngsten Politiker-Ranking des Magazins "Stern" rutscht FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle in der Gunst der Wähler ab. Ebenfalls abgeebt sind die Umfragewerte seiner Partei: Die FDP dümpelt bei geringen sieben Prozent dahin. Damit ist die FDP seit der Bundestagswahl vor gerademal einem halben Jahr - wie in Forchheim - auf die Hälfte zurechtgestutzt worden.

Guido Westerwelle alias Mr. Westerwave
Guido Westerwave
Mr. Westerwave verliert auf der Skala von 0 bis 100 acht Punkte und erreicht damit nur noch einen Zählerstand von 34. Das von Forsa im Auftrag des "Stern" ermittelte Ranking von zwölf wichtigen Politikern sieht für Außenminister Westerwelle den letzten Platz vor - selbst Linksfraktionschef Gregor Gysi liegt vor ihm!
Forsa-Chef Manfred Güllner kann sich nicht erinnern, dass ein deutscher Außenminister jemals dermaßen schlecht bei einer Umfrage beurteilt worden ist.

Urban Priol: Tilt! - FDP, Westerwelle


Eine Hymne auf Mr. Westerwave, Guido Westerwelle (FDP)

Brüderle: Ein Prost auf die Mövenpick-Partei

Die anderen FDP-Minister schnitten ebenfalls nicht gut ab: Wirtschaftsminister Rainer "Prost" Brüderle kam auf genauso bescheidene 36 Punkte (-1), Gesundheitsminister Philipp Rösler erreichte 42 Punkte.
Die Mövenpick-Partei, resp. ihre Vertreter ernten damit den Lohn ihrer Klientel-Politik für Mövenpick & Co.: Ermäßigte Umfragewerte im Einklang mit ermäßigter Umsatzsteuer für Hotelübernachtungen.
Die drei gerupften Hühner Minister der FDP belegen zusammen mit Gysi (Die Linke) das letzte Drittel, denn Position acht erreichte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast mit 44 Punkten (+2). Platz eins hat weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 62 Punkten (-1) inne.

Rainer "Prost" Brüderle (FDP) lallt auf dem Nationalen IT-Gipfel

Kriegsminister Guttenzwerg

Auf Platz zwei, jedoch deutlich abgeschlagen, der umgangssprachliche Kriegsminister Guttenberg (CSU). Mit 57 Punkten (-5) ist Karl-Theodor zu Guttenberg zweitstärkster Verlierer nach Westerwelle.
Die Mutation vom zu Guttenberg zum Guttenzwerg dürfte weiter anhalten, nachdem immer mehr Wähler erkennen, dass hinter den gesalbt vorgetragenen, jedoch hohlen Phrasen die reine Inkompetenz steckt. Die aktuelle Entwicklung in Afghanistan zeigt deutlich die Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung, speziell des Verteidigungsministers zu Guttenberg. Wir werden deshalb noch viele unserer Bundeswehrsoldaten in Särgen heimzuholen haben.
Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (CSU) spricht vom umgangssprachlichen Krieg in Afghanistan.

Freitag, März 05, 2010

Albrecht Waasner nun Freie Wähler Stadtrat in Forchheim - FDP

Ab sofort ist der bisherige Stadtrat der FDP Forchheim, Albrecht Waasner Mitglied und Stadtrat der Freien Wähler in der Stadt Forchheim.

Der Wechsel wurde offiziell zum 01. März 2010 vollzogen. Der Öffentlichkeit hat man den Schritt anlässlich der FW-Jahreshauptversammlung am 04. März 2010 bekannt gegeben.

V.l.n.r.: Die FW Stadträte Manfred Hümmer, Albrecht Waasner, Erwin Held und Ludwig A. Preusch (Foto: A. Hitschfel) V.l.n.r.: Die FW Stadträte Manfred Hümmer, Albrecht Waasner, Erwin Held und Ludwig A. Preusch (Foto: A. Hitschfel)

Vorausgegangen waren über Monate hinweg immer wieder intensive Gespräche. Dabei stellte man große Übereinstimmung bei den Sachthemen fest, aber auch das Menschliche passt. Einige entsprechende Anfragen anderer Stadträte wurden mangels Übereinstimmung durch die Freien Wähler negativ beschieden.

Bei den Stadtratskollegen der Freien Wähler Forchheim findet Albrecht Waasner was er vorher bei der FDP bzw. seinem Ex-Kollegen Sebastian Platzek vermisst hat: Teamarbeit und gründliche Vorbereitung auf die Stadtrats- und Ausschusssitzungen.

Stadtrat Waasner wird für die Freien Wähler den Sitz im Rechnungsprüfungsausschuss von Ludwig Preusch übernehmen, Preusch vertritt Waasner. Im Finanzausschuss wird Albrecht Waasner künftig Vertreter von Ludwig Preusch als Ausschussmitglied sein.

Die FW - Stadtratsfraktion hat damit wieder die alte Stärke wie vor der Kommunalwahl 2008. Die damaligen Stadträte Endres, Mauser etc. (nun FBF) mussten den Forchheimer Ortsverband verlassen, nachdem bekannt geworden war, dass diese trotz eigenen FW-Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister den WUO und CSU Bewerber Franz Stumpf unterstützt hatten.

Albrecht Waasner ist geschäftsführender Gesellschafter der MAGNESIA Kletter-Seil-Erlebnispark GmbH in Forchheim.

Mehr zum Wechsel von Herrn Waasner auf der Homepage des Freie Wähler Ortsverbandes Forchheim.

Montag, März 01, 2010

Das Leerwaafn und der CSU Kreisverband Forchheim

Alter Schwede, wie schaffe ich es eine Seite Leergwaaf zu fabrizieren?

Richtig man besuche die Seminare der CSU nahen Hans-Seidel-Stiftung und bilde sich im Tagungshotel Schindlerhof fort. Heraus kommen die "netten" Pressemitteilungen des CSU Kreisverbandes Forchheim, verfasst verbrochen durch dessen Kreisvorsitzenden Udo Schönfelder.
Ka Gwaaf!

Beispiel gefällig? Das Leerwaafn der CSU im Wiesentboten.

Eine kleine Empfehlung für die CSU, damit das Gwaaf in Zukunft flotter generiert werden kann: Leer Waafn 2.0, einmal a saudumms Gwaaf schreiben und später munter durch den Austausch von Textbausteinen die Software leerwaafn lassen.

Ich bedanke mich für meine Worte.

Donnerstag, Dezember 17, 2009

Bayerische Landesbank, BayernLB dank CSU an Hypo Alpe Adria verschluckt

Das Drama um die Bayerische Landesbank (BayernLB) geht wegen des von der CSU gewollten Kaufs der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) munter weiter!


Kurz nach der Landtagswahl 2008 glaubte man sich über die Verfehlungen der Bayerischen Staatsregierung respektive der verantwortlichen CSU Finanzpolitiker, sowie der BayernLB Banker bzgl. großmannssüchtiger Finanzengagements informiert.
Leider ist dem nicht so. Die seit kurzem bekannten Vorgänge in Zusammenhang mit der österreichischen Hypo Alpe Adria lassen einem nur noch erschaudern. Eigentlich könnte man die Bayerische Landesbank in Bayerische Landesbankrott umbenennen.

Amigo Edmund Stoiber, CSU kauft mit Gehilfen Günther Beckstein u. Horst Seehofer die am Balkan engagierte Hypo Group Alpe Adria (HGAA) für die BayernLB
Amigo Edmund Stoiber, CSU kauft mit Gehilfen Günther Beckstein u. Horst Seehofer (v. r.)) die am Balkan engagierte Hypo Group Alpe Adria für die BayernLB.
Selbst der sonst so von seiner eigenen Unfehlbarkeit überzeugte ehemalige Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) räumt kleinlaut Fehler in seiner Amtszeit ein. Allen voran Stoiber war es der sich die Bank vom österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider hatte andienen lassen.

Die CSU (Chaotisch Senil Unseriös) hat es mit dem Einstieg der BayernLB bei der, in dubiose Balkan-Geschäfte verwickelten, Hypo Group Alpe Adria (HGAA) geschafft, weitere schlappe 3,75, von insgesamt ca. 10 Milliarden Euro mit missglückten Bankgeschäften zu versenken, welche vom Freistaat Bayern beglichen werden müssen.
Ohne diese 10 Mrd.-Spritze des Landes Bayern hätte die BaFin die BayernLB bereits vom Markt genommen. Der volle Schaden bei der Landesbank indes liegt bei rund 110 Milliarden!! Bravo CSU!
Der bayerische Steuerzahler wird letztlich für diesen Verlust der Bayerischen Landesbank gerade stehen müssen. Danke CSU!
Bonitätfinder - Bonität von Personen & Unternehmen
Ein völlig überforderter Verhandlungsführer, Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hat die Bank nun zum symbolischen Preis von einem Euro an Österreich verkauft - Haiders politische Erben lachen sich ins Fäustchen. Derweil erhält der frühere Landesbank-Chef Schmidt 50.000 Euro Beraterhonorar p. A. von der maroden Hypo Alpe Adria und spricht von "lächerlichen Beträgen".

Es wird höchste Zeit, dass nicht nur ein Untersuchungsausschuss des Landtages, sondern vor allem die Staatsanwaltschaft die Machenschaften der BayernLB - Vorstände und der CSU - Granden, allen voran Edmund Stoiber, Erwin Huber, Günther Beckstein, Kurt Faltlhauser und Georg Schmid untersucht und prüft ob Schmiergelder flossen.

Anzeigen gegen CSU - Politiker und Banker sind durch die Landtagsfraktionen von SPD und Freie Wähler bereits gestellt worden.

Dies führt nun scheinbar zu einer Abkehr von Ministerpräsident Horst Seehofer von der bisherigen Vertuscherei.

Update:
Das Rechtsgutachten zur Organhaftung bei der BayernLB legt Schadensersatzprozesse nahe.

Montag, September 28, 2009

CSU, SPD, FDP - Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2009

CDU und vor allem die CSU müssen sich nach der Bundestagswahl 2009 wie durch die FDP gerupfte Hühner vorkommen. Der Ladenhüter aus der Resterampe, die SPD ist bereits ausgeweidet.

Der vermutliche Koalitionspartner in Berlin, die FDP ist mit einem Stimmanteil von 14,6 Prozent der Hauptgewinner der Bundestagswahlen. Wie die anderen kleinen Parteien konnten sie sich prozentual steigern und wird zudem voraussichtlich im Bundestag mitregieren. Die Partner der bisherigen großen Koalition verlieren allesamt: Die Union aus CDU und CSU büßt bei einem Anteil von nunmehr 33,8 Prozent nur 1,4 Prozent ein. Die SPD jedoch verliert erdrutschartige 11,2 Prozent und findet sich mit 23 Prozent auf ihrem niedrigsten Stand seit dem Krieg.

Interessant ist die Verteilung innerhalb der Union. War es früher immer die CSU die mit ihren sprichwörtlichen 50+x das Bundesergebnis deutlich nach oben gehievt hat, so "glänzt" sie jetzt mit ihrem zweitschlechtesten Wahlergebnis seit 1949: Für CSU - Verhältnisse bescheidene 42,6 Prozent verleiten Fachleute auch für die Zeit nach der Bundestagswahl 2009 nur noch von 40+x zu sprechen. ;)

Die permanenten Attacken von Ministerpräsidenten und CSU - Vorsitzenden Horst Seehofer gegen seinen bayerischen Koalitionspartner FDP dürften eine wesentliche Rolle gespielt haben. Ein gewisser Aufwärtstrend der FDP zu Ungunsten von CDU und CSU läuft bereits seit Jahren.

2x gerupftes Huhn: CDU u. CSU als durch die FDP gerupfte Hühner Die gerupften Hühner CDU und CSU beim Smalltalk über die FDP und Ministerpräsident Horst Seehofer.


Die Mitglieder der Verräterpartei (SPD) hingegen müssen sich eher schon wie bereits gebrühte Hühner fühlen. Die einstige Volkspartei ist in Anbetracht der letzten Wahlergebnisse auf dem besten Weg ins Nirvana der (Bundestags-) Geschichte einzugehen. In so manchem Wahllokal liegt die FDP vor der SPD!
"Es soll schon Beerdigungen gegeben haben, bei denen es lustiger zuging , als auf der so genannten 'Wahlparty' der SPD ..."

Ausverkauf bei der SPD. Von der Resterampe ins Nirvana. Ausverkauf bei der einstigen Volkspartei SPD: Von der Resterampe ins Nirvana. Der Sprung ins Bett zur Linken dürfte beim Wähler künftig eher noch als Katalysator wirken.

Dann warten wir mal gespannt auf den nächsten Tanz der gerupften Hühner in Berlin.

Donnerstag, Juli 23, 2009

SPD die Verräterpartei

Update zur Googlebombe "Verräterpartei SPD"


Drei Wochen nach Veröffentlichung des ersten Postings ist die SPD Verräterpartei Nr. 1 bei Google.
** Edit
Allerdings nur ca. zwei Wochen lang. Denn die durch Googlebombs herbeigeführten Suchergebnisse sind seit mehr als zwei Jahren nicht von Dauer: Ein Algorithmus greift korrigierend ein.
** Edit

Die Umfrage zur Verrräterpartei jedoch sieht die Union (CDU/CSU) mittlerweile mit kanpp 80 Prozent weit vor den Genossen der Verräterpartei mit nicht einmal mehr 18 Prozent.

Konsequenterweise sollten nun die "Schwarzen" ebenfalls mit einer Verräterpartei-Googlebombe bedacht werden. Das vielzüngige Reden und die damit verbundene Wählertäuschung vor allem bei der Europapolitik wäre Grund genug die CSU zur Verräterpartei zu küren.

Sonntag, Juli 19, 2009

Schelsky, Stumpf, Endres und der VfB Forchheim


Update: Der Prozess gegen OB Franz Stumpf (CSU/WUO) und Stadtrat Heinz Endres (FBF) findet ab 20.10.2011 in Nürnberg statt.

VfB Vorsitzender, Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) und der ehemalige VfB Handall Abteilungsleiter, Freier Bürgerblock Stadtrat Heinz Endres sorgen im Rahmen der Schelsky - Affäre für Schlagzeilen. Die NN z. B. titelten "VfB Forchheim: Abgaben für 50 Spieler fehlen"


Anklage gegen OB Stumpf und FBF Stadtrat Endres bringt Forchheim negative Schlagzeilen
Berichte über Unregelmäßigkeiten bei einem kleinen Sportverein liest man normalerweise nur in den Lokalpostillen. Beim Sponsoring der 1. Handballmannschaft des VfB Forchheim durch Schelsky bzw. die AUB stellt es sich etwas anders dar. Überregionale Tageszeitungen und selbst Fernsehsender berichteten über die Erhebung der Anklage durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen Steuerhinterziehung, Betrug und Vorenthalten der Abgaben an die Renten- und Sozialversicherung - den Casus "Schelsky - Stumpf - Endres - VfB Forchheim".

Bonitätfinder - Bonität von Personen & Unternehmen

Die SZ formulierte:
Die Anklage gegen Stumpf ist ein regionaler Ausläufer eines der größten Wirtschaftsskandale in der Bundesrepublik. Die Siemens AG hat viele Jahre lang weltweit Regierungen und Geschäftspartner geschmiert, um lukrative Aufträge zu erhalten. Und in Deutschland hat sich der Industriekonzern mit der von Nürnberg aus gesteuerten Betriebsräteorganisation AUB sogar eine Art eigene Gewerkschaft gehalten, als arbeitgeberfreundliche Kampftruppe gegen die IG Metall. Gut 50 Millionen Euro hat Siemens dafür dem AUB Chef und Unternehmensberater Wilhelm Schelsky bezahlt, einem ehemaligen Betriebsrat. Und der wiederum hat mit dem vielen Geld auch Sportklubs gesponsert, darunter den VfB Forchheim.
Eine Sonderkommission der Kriminalpolizei namens "Amigo" durchforstete die bei der AUB und bei Schelsky beschlagnahmten Akten. Dabei stießen sie auf 120 Arbeitskräfte, die beim Unternehmensberater Schelsky beschäftigt waren. Unter ihnen viele Handballer des VfB Forchheim und viele Handballerinnen des 1. FCN, die von Wilhelm Schelsky ebenfalls gesponsort wurden. Bindeglied ist der ebenfalls angeklagte Sportmanager Andreas Michallek.

Schelsky über zwei Jahre in Untersuchungshaft
Eröffnung im Schelsky Prozess. (Quelle: NN) Im Hauptprozess wurde der ehemalige Chef der Siemens Pseudo- Gewerkschaft AUB und Geldgeber des VfB, Wilhelm Schelsky bereits verurteilt. Ende November 2008 erlegte ihm das Landgericht Nürnberg-Fürth in einem spektakulärem Prozess wegen Steuerhinterziehung und Beihilfe zur Untreue eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren auf.
Momentan weilt Schelsky nach wiederholter Haftbeschwerde zwar auf freien Fuß. Dies aber nur weil er auf seine Revisionsverhandlung wartet, nachdem er bereits über zwei Jahre Untersuchungshaft hinter sich gebracht hat. Alleine diese Dauer der U-Haft lässt die Dimensionen erahnen um die es geht. Es steht zu vermuten, dass Herr Schelsky nach der Revision wieder "in den Bau einrücken" darf.
Aber vielleicht doch nicht so lange wie im ersten Urteil verhängt. Wilhelm Schelsky könnte erneut versuchen seine Strafe zu drücken, indem er gegen andere aussagt.

Anklage gegen Oberbürgermeister Stumpf und Bürgerblock (FBF) Stadtrat Endres
Die drohende Anklage gegen den VfB Vorsitzenden Stumpf und dessen früheren Handball Abteilungsleiter Endres, bietet Schelsky nun die Gelegenheit das Strafmaß in seinem Revisionsprozess zu drücken.

Wie die drei Affen: Oberbürgermeister Stumpf, Schelsky und Stadtrat Endres Selbst nach der Erhebung der Anklage durch die Staatsanwaltschaft sind der Jurist, Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) und FBF Stadtrat Heinz Endres nach dem Motto "nichts hören, nichts sehen, nichts sagen" aufgetreten. Aber die Realität sieht wohl anders aus. Gibt es doch ein, der Staatsanwaltschaft vorliegendes Schreiben von Stumpf an Schelsky in dem der Oberbürgermeister und gelernte Jurist gewisse Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Treibens äußert.
Und Schelsky wird, wie oben bereits geschrieben, kaum den dritten Primaten im Bunde spielen und nicht "nichts sagen". Aber auch Michallek wird über die eigene Involviertheit hinaus nicht das Bauernopfer spielen.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth scheint sich ziemlich sicher zu sein, dass die Beweise für eine Verurteilung reichen. Fährt sie doch immerhin 66 Zeugen auf. Und ob der Medienwirksamkeit in diesem Fall wird sie sich eine Blamage auch nicht leisten können wollen.
Dies ist dem ehemals selbständigen Rechtsanwalt Franz Stumpf scheinbar bewusst, denn er hat seine Verteidiger im Doppelpack engagiert.
Jedoch liegt es bei der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Nürnberg-Fürth, ob ein Hauptverfahren eröffnet wird und das Stumpf`sche Rechtsanwalt-Trio seine Fähigkeiten zeigen kann.

Wäre da noch der ehemalige Handball Abteilungsleiter des VfB, Heinz Endres. Ihm wird sogar mehrfacher Betrug vorgeworfen. Endres soll der Sozialversicherung gegenüber falsche Angaben gemacht haben. Eine Prozess würde zeigen wie belastbar die persönliche Freundschaft zwischen Stumpf und Endres ist bzw. ob einer der beiden zu Lasten das anderen den Hals aus der Schlinge ziehen würde. Bislang jedenfalls gibt der ehemalige Handballabteilungsleiter und Stadtrat Endres ein Unschuldsbekenntnis zum Besten das geradezu naiv-vergnügungssteuerpflichtig ist. Es bleibt spannend.

Mögliche Folgen
Es geht um viel. Allein der finanzielle Schaden bei den Sozialversicherungen beträgt nahezu eine halbe Million Euro. Sollte der VfB Forchheim die Abgaben nachzahlen müssen droht ihm die Insolvenz. Ob der Verein dann die Verantwortlichen in Regress nimmt? Der VfB hätte vermutlich keine andere Wahl.

Aber auch darum geht es: Im Fall einer Verurteilung von Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) und Freier Bürgerblock Stadtrat Heinz Endres werden weitere, dem Ansehen von Forchheim nicht dienliche Schlagzeilen zu erwarten sein. Bleibt nur zu hoffen, dass Forchheim dann nicht zum zweiten Weiden wird und rechtzeitig Konsequenzen gezogen werden.

Montag, Juli 13, 2009

Oberbürgermeister Franz Stumpf u. Stadtrat Heinz Endres angeklagt; Vorwurf Betrug, Steuerhinterziehung, ...


Update: Der Prozess gegen OB Franz Stumpf (CSU/WUO) und Stadtrat Heinz Endres (FBF) findet ab 20.10.2011 in Nürnberg statt.

Die beiden Tageszeitungen aus Forchheim berichten über die Anklage gegen Oberbürgermeister Franz Stumpf und Stadtrat Heinz Endres. Lesen Sie dazu den Bericht vom Fränkischen Tag.

Die Nordbayerischen Nachrichten veröffentlichten am Montag, den 13. Juli 2009 folgenden Artikel:

Oberbürgermeister Franz Stumpf angeklagt

OB und VfB geraten in den Sog der Schelsky - Affäre

FORCHHEIM - Oberbürgermeister Franz Stumpf und FBF-Stadtrat Heinz Endres sollen als VfB-Verantwortliche von der Steuerhinterziehung des ehemaligen Sponsors Wilhelm Schelsky gewusst haben. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Beide halten sich für unschuldig.

Nach zweijährigen Ermittlungen unter demonstrativer Gelassenheit der Beschuldigten glich die Pressemitteilung vom Montagmorgen einem Paukenschlag: Mit 66 Zeugen wollen die Nürnberger Staatsanwälte beweisen, dass Stumpf, Ex-Abteilungsleiter Endres sowie der damalige Sportmanager und ebenfalls zeitweilige Abteilungsleiter Andreas Michallek von den Machenschaften Schelskys bei den Handballern des VfB Forchheim gewusst hatten. Dabei geht es nicht nur um Steuerhinterziehung am Finanzamt vorbei, sondern auch um das Vorenthalten der Abgaben an die Renten- und Sozialversicherung. "Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt" nennt sich das in der Mitteilung der Justizpressestelle.

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Mit Schelskys Hilfe war aus der grauen Landesliga-Maus VfB Forchheim ab 1996 eine im süddeutschen Raum bekannte Handballgröße in der Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse, geworden. Vor allem Spieler aus der ungarischen Profiliga verliehen dem VfB sportlichen Glanz. Wegen der idyllischen Altstadt waren die Profis jedoch nicht nach Forchheim gekommen.

Geld von Gesellschaft

Es wurde Geld gezahlt, viel Geld. So soll etwa der sonst mit 3000 Euro wirtschaftenden Handballabteilung im Jahr 2004 eine Summe von 424.000 Euro zur Verfügung gestanden haben. Diese war über eine 2000 gegründete Sportmarketinggesellschaft geflossen, die Michallek führte.

Kern des Vorwurfs der Staatsanwaltschaft ist, dass sowohl Stumpf als auch Endres gewusst hätten, dass Abgaben und Steuern für Spielerhonorare nicht gezahlt wurden. Gegenüber den NN weist Stumpf den Vorwurf zurück: "Die Staatsanwaltschaft tut so, als ob wir bewusst dabei zusammengearbeitet hätten. Das war nicht so." Vielmehr habe Wilhelm Schelsky in seinem eigenen Prozess, in dem es um Schmiergeldzahlungen zwischen seiner Arbeitnehmervertretung AUB und Siemens ging, ihn entlastet. "Er hat ja selbst gesagt, dass er mich nicht mit der Wahrheit bedient hat."
[Stichwort: AUB]

Sechs Wochen Zeit

Auf Nachfragen von Stumpf nach den Zahlungen an Spieler habe Schelsky mitgeteilt, dass kein Geld fürs Handball spielen fließe: Stumpf: "Ich dachte, die Spieler sind bei seiner Firma oder bei Siemens angestellt, wie das auch in anderen Fällen üblich ist. Die Frage ist, ob das Gericht mir glaubt." Sechs Wochen haben die Beschuldigten Zeit, die Vorwürfe zu entkräften. Dann entscheidet die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Nürnberg-Fürth, ob ein Hauptverfahren eröffnet wird.
(Anm.: Ein Pressesprecher am Oberlandesgericht Nürnberg-Fürth hält es für eher wahrscheinlich, dass nach der Einlassungsfrist gegen Franz Stumpf und Heinz Endres das Hauptverfahren eröffnet wird. Denn die Staatsanwaltschaft führt letztlich die gleichen Prüfungen [z.B. hinsichtlich der Verurteilungswahrscheinlichkeit] wie das Gericht durch.)


Überrascht war Heinz Endres. "Was wir gemacht haben, war immer hochoffiziell", beteuert er. Schelsky habe auf Nachfragen nach Spieler-Honoraren immer gesagt, dass das Endres "nichts angeht".

Dieses Laissez-Faire könnte böse Nachwirkungen für den Verein haben: Seitens der Sozialversicherungsträger stehen Nachforderungen von 400.000 bis 500.000 Euro im Raum, schätzt Stumpf. Eine erste Klage beim Sozialgericht liegt vor. Stumpf hat inzwischen zwei Anwälte mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt. Der OB fürchtet, dass es auch zu einem Interessenkonflikt zwischen ihm und seinem Verein kommen könnte. Denn dieser könnte seinen Vorsitzenden für horrende Nachzahlungen verantwortlich machen.

Georg Körfgen
13.7.2009 14:44 MEZ

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Bericht des Fränkischen Tags:

Forchheimer OB angeklagt

13.07.09 Von: Otto Lapp

Fall Schelksy Der Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU) wird im Schlepptau der Affäre Schelsky angeklagt. Die Nürnberger Staatsanwälte werfen ihm Steuerhinterziehung und Betrug vor. Stumpf weist die Anschuldigungen zurück. "Ich nehme die Anklage nicht an." Dafür soll allein Schelsky verantwortlich gewesen sein. Ob es zu einer Verhandlung kommt, entscheidet die Wirtschaftstrafkammer.


Stumpf sagt, er habe vom System Schelsky nichts gewusst: Wilhelm Schelsky war Vorsitzender der Arbeitnehmerorganisation AUB und Mäzen unter anderem der Handballer des Forchheimer Vereins VfB. Eigens fürs Sponsoring hat der Verein 2000 eine Marketinggesellschaft gegründet. Schelsky soll Stumpf mehrfach versichert haben, sein System sei rechtens: Die Spieler seien bei einer seiner Firmen angestellt und stünden auf deren Gehaltsliste. „Zum Dank" spielten sie beim VfB Forchheim.

Wer ist der wahre Arbeitgeber?

Allerdings waren die eingesetzten Spieler gar nicht bei der Marketinggesellschaft des VfB angestellt – sondern von Schelsky bezahlt. Dieser soll, ebenso wie die Marketinggesellschaft, weder Lohnsteuer noch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung vollständig angemeldet und abgeführt haben. Dem VfB-Vorsitzenden Stumpf wird vorgeworfen, von dieser „Verschleierung" gewusst zu haben. Die Versicherungen verlangten Nachzahlungen von 400.000 bis 500.000 Euro, sagt Stumpf.

Der VfB hat Widerspruch gegen diese Forderungen eingelegt. Inzwischen sei auch eine Klage beim Sozialgericht eingereicht worden. In dem Verfahren wolle der Verein deutlich machen, dass er nichts mit den an die VfB-Handballer gezahlten Gehältern zu tun habe, sagte Stumpf.

"Schelsky hat mir öfter erklärt, die Spieler seien bei ihm angestellt", sagt Stumpf. Und sie würden dafür bezahlt, dass sie bei ihm, Schelsky, arbeiteten. Nicht fürs Handballspielen. Schelsky habe Stumpf mehrfach darauf hingewiesen, dass keine Steuerprüfung etwas Gegenteiliges herausgefunden habe. Auch der Stadtrat und ehemalige VfB-Abteilungsleiter Heinz Endres (Freier Bürgerblock) sowie der Sportmanager Andreas Michallek werden angeklagt, nicht aber Schelsky.

2008 war er wegen der Veruntreuung von Millionen bei Siemens zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte mit den Siemens-Geldern nicht nur eine arbeitgeberfreundliche Gegenorganisation zur IG Metall aufgebaut, sondern unter anderem die Forchheimer Handballer gefördert. Schelsky ist wieder frei.
[Anm.: Er ist nach mehr als zwei Jahren aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Schelsky ist bereits verurteilt, aber die Revisionsverhandlung steht noch aus.]

Mittwoch, Juni 17, 2009

Gabriele Pauli - 'Aus die Maus'

Das war's dann wohl für die Ex-CSU Landrätin (Fürth) und nun auch ehemalige Freie Wähler Frau Dr. Gabriele Pauli.



Dem politischen Pflegefall MdL Gabriele Pauli wird nun wohl endgültig das Totenglöckchen, in Form ihrer eigenen Partei, der Freien Union läuten.
Denn falls sie die formalen Hürden für die Teilnahme an der Bundestagswahl 2009 überhaupt in den wenigen verbleibenden Tagen schafft, wird sie spätestens mit dem Wahlergebnis vom 27. September erkennen müssen, dass sie gescheitert ist - ein Ticket ins Abseits gebucht hat.

Geduld ist eine Tugend, welche die Politikerin Gabriele Pauli nicht hat. Denn sonst würde sie die darauffolgenden Bundestagswahlen gemeinsam mit den Freien Wählern bestreiten.
Andererseits kommt nun das Schiff der FW Landtagsfraktion in Bayern wieder in ruhigeres Fahrwasser - die beste Voraussetzung für die kommende bayerische Landtagswahl.



UPDATE(S):

Reife Leistung

Die Freie Union erreichte nur in Bayern die nötige Anzahl von Unterschriften, um bei der Bundestagwahl 2009 mit einer Landesliste teilzunehmen. Allerdings hat die im Wahlrecht offensichtlich wenig erfahrene Frau Pauli die Bewerbungsunterlagen nicht unterschrieben beim bayerischen Landeswahlleiter abgeben lassen: Das ist das formale Aus für die Landesliste. Somit waren bundesweit nur sechs Direktkandidaten der FU auf den Stimmzetteln zu finden - die 52 Jahre alte Frau Dr. Pauli gehörte nicht dazu. Diese Direktkandidaten erreichten zusammen nur 6119 Erststimmen. Dies soll nicht nur in den Reihen der CSU ein gewisses Schadenfrohes Grinsen verursacht haben.
Für Fotos ablichten lassen ist eben leichter.

Sept. 2014:
Nun will Frau Dr. Pauli Bürgermeisterin auf Sylt werden und sammelt deswegen in Westerland Unterschriften für ihre Bürgermeister-Kandidatur. Die FAZ titelt dazu "Gabriele Pauli auf Sylt — Reif für die Insel" Gewählt wird auf Sylt am 14. Dezember.

Helene kommt!


Freitag, Februar 13, 2009

Wirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg

Die peinliche Wahrheit über den neuen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (CSU)
Das Medienmagazin ZAPP über Wirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg und seine vermeintliche Wirtschaftskompetenz.

Nach der Bundestagswahl 2009 wurde zu Guttenberg Verteidigungsminister.

Freitag, Oktober 03, 2008

Haberfeldtreiben der CSU Balderschwang

"Die Suche nach dem roten Schaf" titelte die SZ bzw. "CSU - Dorf fahndet nach dem Verräter" der Spiegel zu einem Fall von politischen Haberfeldtreiben durch die CSU Balderschwang (Bayern) unmittelbar nach dem Desaster der Landtagswahl 2008. (Wahlergebnisse)

Was war geschehen? Da gibt es doch tatsächlich einen, ja genau einen einzigen SPD Wähler in dem Ort Balderschwang (228 Einwohner) im Oberallgäu und das auch noch zum wiederholtem Male. Die Unruhe ist groß, dann nun hat sich noch ein Wähler der Grünen dazugesellt.
Prompt begeben sich der Bürgermeister Werner Fritz (vermeintlich parteilos) zusammen mit dem CSU Ortsvorsitzenden Luggi Endrös auf die Suche nach dem SPD-Wähler Missetäter.

Der vermeintlich Hochverräter scheint schnell gefunden: Es muss es eine Saisonkraft in einem Gastronomiebetrieb sein. Sogleich schreiten Bürgermeister Werner Fritz und CSU Ortsvorsitzender Luggi Endrös zum Verhör. Aber leider Gott sei Dank haben sie immer wieder Pech:
"Nein, ich war es sicher nicht", beteuert die Dame an der Rezeption des Hotels Kienle. Sie komme aus dem Nachbarland Österreich und dürfe deshalb in Balderschwang gar nicht wählen. ...

Das Haberfeldtreiben wird mit ihrem Arbeitskollegen, einem jungen Mann fortgesetzt:
"Servus, ich bin der Markus. Ich habe vielleicht ein Gesicht wie so ein SPD Wähler", spöttelt er. "Aber ich muss Sie leider enttäuschen: Ich wähle nicht hier in Balderschwang, ich wähle in Baden-Württemberg."

Aber Endrös und Fritz geben sich nicht geschlagen. Sie suchen und verhören weiter unter den Saisonkräften. Im nächsten Hotel (Hubertus):
Ein einhelliges Nein, aber eben auch ein vielfaches Grinsen in der Mitarbeiter-Runde weckt den Unmut bei Bürgermeister Fritz. Der will sofort den Chef sprechen.
Doch auch der Hotelier gibt grinsend den Ahnungslosen.

Auf der Straße geht das Haberfeldtreiben durch die CSU weiter. Passanten und Hausbesitzer werden mit unverschämten Fragen nach ihrem Wahlverhalten belästigt.
So geschehen im Jahre des Herrn 2008 in dem kleinen oberallgäuer Ort Balderschwang.