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Montag, September 28, 2009

CSU, SPD, FDP - Wahlergebnisse der Bundestagswahl 2009

CDU und vor allem die CSU müssen sich nach der Bundestagswahl 2009 wie durch die FDP gerupfte Hühner vorkommen. Der Ladenhüter aus der Resterampe, die SPD ist bereits ausgeweidet.

Der vermutliche Koalitionspartner in Berlin, die FDP ist mit einem Stimmanteil von 14,6 Prozent der Hauptgewinner der Bundestagswahlen. Wie die anderen kleinen Parteien konnten sie sich prozentual steigern und wird zudem voraussichtlich im Bundestag mitregieren. Die Partner der bisherigen großen Koalition verlieren allesamt: Die Union aus CDU und CSU büßt bei einem Anteil von nunmehr 33,8 Prozent nur 1,4 Prozent ein. Die SPD jedoch verliert erdrutschartige 11,2 Prozent und findet sich mit 23 Prozent auf ihrem niedrigsten Stand seit dem Krieg.

Interessant ist die Verteilung innerhalb der Union. War es früher immer die CSU die mit ihren sprichwörtlichen 50+x das Bundesergebnis deutlich nach oben gehievt hat, so "glänzt" sie jetzt mit ihrem zweitschlechtesten Wahlergebnis seit 1949: Für CSU - Verhältnisse bescheidene 42,6 Prozent verleiten Fachleute auch für die Zeit nach der Bundestagswahl 2009 nur noch von 40+x zu sprechen. ;)

Die permanenten Attacken von Ministerpräsidenten und CSU - Vorsitzenden Horst Seehofer gegen seinen bayerischen Koalitionspartner FDP dürften eine wesentliche Rolle gespielt haben. Ein gewisser Aufwärtstrend der FDP zu Ungunsten von CDU und CSU läuft bereits seit Jahren.

2x gerupftes Huhn: CDU u. CSU als durch die FDP gerupfte Hühner Die gerupften Hühner CDU und CSU beim Smalltalk über die FDP und Ministerpräsident Horst Seehofer.


Die Mitglieder der Verräterpartei (SPD) hingegen müssen sich eher schon wie bereits gebrühte Hühner fühlen. Die einstige Volkspartei ist in Anbetracht der letzten Wahlergebnisse auf dem besten Weg ins Nirvana der (Bundestags-) Geschichte einzugehen. In so manchem Wahllokal liegt die FDP vor der SPD!
"Es soll schon Beerdigungen gegeben haben, bei denen es lustiger zuging , als auf der so genannten 'Wahlparty' der SPD ..."

Ausverkauf bei der SPD. Von der Resterampe ins Nirvana. Ausverkauf bei der einstigen Volkspartei SPD: Von der Resterampe ins Nirvana. Der Sprung ins Bett zur Linken dürfte beim Wähler künftig eher noch als Katalysator wirken.

Dann warten wir mal gespannt auf den nächsten Tanz der gerupften Hühner in Berlin.

Donnerstag, Juli 23, 2009

SPD die Verräterpartei

Update zur Googlebombe "Verräterpartei SPD"


Drei Wochen nach Veröffentlichung des ersten Postings ist die SPD Verräterpartei Nr. 1 bei Google.
** Edit
Allerdings nur ca. zwei Wochen lang. Denn die durch Googlebombs herbeigeführten Suchergebnisse sind seit mehr als zwei Jahren nicht von Dauer: Ein Algorithmus greift korrigierend ein.
** Edit

Die Umfrage zur Verrräterpartei jedoch sieht die Union (CDU/CSU) mittlerweile mit kanpp 80 Prozent weit vor den Genossen der Verräterpartei mit nicht einmal mehr 18 Prozent.

Konsequenterweise sollten nun die "Schwarzen" ebenfalls mit einer Verräterpartei-Googlebombe bedacht werden. Das vielzüngige Reden und die damit verbundene Wählertäuschung vor allem bei der Europapolitik wäre Grund genug die CSU zur Verräterpartei zu küren.

Dienstag, November 21, 2006

Untersuchungsausschuss Stimmenkauf-Affäre

SPD und Grüne haben nun tatsächlich einen Untersuchungsausschuss in der Stimmenkauf-Affäre durchgesetzt, weil sie zu viele Widersprüche bei den Aussagen von Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und seinem Innenminister Bouffier ausgemacht haben.

Die Freien Wähler Hessen begrüßen zwar die geplante Einsetzung des Untersuchungsausschusses, erwarten aber nach wie vor die Unterstützung von SPD und Grünen auch in der Sachfrage der Finanzierung von Wähler­gruppierungen.

Die Vertreter der Freien Wähler Hessen sind bereit unter Eid im Untersuchungsausschuss über das Gespräch am 3. April 2006 in der CDU-Landesgeschäftsstelle auszusagen.

Sonntag, November 12, 2006

Freie Wähler und die Landtagswahl in Hessen

Der peinliche Versuch die Freien Wähler in Hessen mit Geld von der Teilnahme an der Landtagswahl abzuhalten, wächst sich zu einem handfesten Skandal für die CDU aus.

Mittlerweile drohen SPD und Grüne laut dpa der CDU mit einem Untersuchungsausschuss. Dabei gerät auch Ministerpräsident Roland Koch (CDU) unter Druck.

Dazu die Freien Wähler Hessen bereits am 06.11.2006:
"...den Medienberichten vom heutigen Tage entnehmen konnten, schlägt ein Thema in Wiesbaden gerade hohe Wellen: Das Angebot des CDU Präsidiums an die hessischen Freien Wähler, im Falle einer Nichtteilnahme an den Landtagswahlen 2008 ein Gesetz zu schaffen, welches die Freien Wähler erstmals (!) in die staatliche Poliltikfinanzierung miteinbezieht.

Mit diesem Gesetz sollte endlich das verwirklicht werden, was die FW 1992 vor dem Bundesverfassungsgericht eingeklagt wurde. Zu Ihrer Informationen und falls Sie auf dieses Thema angesprochen werden stellen wir folgendes nochmals dar:
Wir halten die Forderung nach einer Einbeziehung in die staatliche Politikfinanzierung zum Ausgleich des strukturellen Nachteils der FW aufrecht (siehe beigefügte Pressemitteilung). Selbst bei einer Teilnahme an den Wahlen zum hessischen Landtag, erhalten wir zwar eine Wahlkampfkostenerstattung für Wählergemeinschaften, aber keine Einbeziehung in die staatliche Teilfinanzierung.
Die CDU hat uns - unter der Federführung des Innenministeriums - direkt nach der Kommunalwahl 2006 ein entsprechendes Gesetz angeboten, deren Begründung wir teilen. Es ist die Begründung des Bundesverfassungsgerichtes. Dieses Angebot wurde bei einem Gespräch zwischen dem geschäftsführenden CDU-Präsidiums und vier Mitgliedern des geschäftsführenden Landesvorstandes der FW in der CDU Landesgeschäftsstelle am 03.04.2006 - justament nach der Kommunalwahl und dem guten Abschneiden - gemacht. Der Entwurf liegt bei.
Die Einbrinung des Gesetzes wurde von einem Beschluss des Landesvorstandes abhängig gemacht, nicht an der Landtagswahl 2008 anzutreten. Die Verabschiedung sollte erst nach dem Landesdelegiertentag der FW vom 04.11.2006 erfolgen.
Der FW Landesvorstand hat sich - gleich ob deren Mitglieder für oder gegen eine Landtagswahl­beteiligung waren - EINSTIMMIG GEGEN die Annahme eines solchen Angebotes ausgesprochen. Man wollte sich das Recht zur Teilnahme an politischen Wahlen nicht abkaufen lassen! Danach wurde das Gesetz durch die CDU nicht mehr eingebracht.
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Die Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien von SPD und GRÜNEN haben empörte Stellungnahmen abgegeben, die nach Aufklärung - notfalls mit parlamentarischen Mitteln - verlangen. Dabei wies auch die SPD darauf hin, dass eine Einbeziehung der FW ansich sachgerecht sei. Die CDU hat die Vorwürfe durch CDU Generalsekretär Boddenberg "so" zurückgewiesen.
"

Bleibt nur anzumerken: Für Ministerpräsident Roland Koch wäre es nicht der erste Untersuchungsausschuss.

Update: SPD und Grüne haben tatsächlich einen Untersuchungsausschuss in der Stimmenkauf-Affäre gegen Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) durchgesetzt.

Samstag, November 04, 2006

Landtagswahl 2008 - Freie Wähler Hessen sind so frei

Der Landesdelegiertentag der Freien Wähler Hessen hat heute beschlossen an der Landtagswahl im Jahr 2008 teilzunehmen. Zu diesem Zweck wurde sofort eine Wählergruppe gegründet.

Die Freien Wähler in Hessen treten damit erstmals seit 1978 wieder zu einer Landtagswahl an. Vorbereitet wurde die Entscheidung mit ausgiebigen Diskussionen innerhalb der Orts- und Kreisverbände und bei den Regionalkonferenzen. An diesem basis­demokratischen Vorgehen zeigt sich, so der Landesvorstand, dass die Freien Wähler keine Partei sind.
Hintergrund der Landtagswahl­beteiligung in 2008 ist einerseits eine gewisse Unzufriedenheit mit der Landespolitik und deren Auswirkung auf die kommunale Ebene in Hessen. Andererseits ist mit einer (erfolgreichen) Teilnahme bei der Landtagswahl auch die Hoffnung verbunden, vom Wähler ein besseres Votum bei der Kommunalwahl im Jahr 2011 zu erhalten.

Ein Übriges dürften die Intrigen von Ministerpräsident Roland Koch und seiner CDU bewirkt haben: Der Beschluß wurde trotz eines finanziellen Lockangebots der CDU gefaßt: Die Freien Wähler sollten an der Poliltikfinanzierung beteiligt werden wenn sie auf die Teilnahme an der Landtagswahl verzichten.

Update: SPD und Grüne haben einen Untersuchungsausschuss in der Stimmenkauf-Affäre gegen Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) durchgesetzt.


PS: Der Landesverband Freie Wähler Bayern beteiligt sich mit seiner Wählergruppe an der bayerischen Landtagswahl 2008.

Samstag, Oktober 21, 2006

FDP gewinnt Wähler von CDU und CSU

"Emnid/Forsa: Der Union laufen die bürgerlichen Wähler davon" titelt die WirtschaftsWoche in ihrer neuesten Ausgabe.

Gleich zwei Meinungsforschungsinstitute sehen einen dramatischen Rückgang (38% !) des Wähler­potentials von CDU und CSU gegenüber der Bundestagswahl vor etwa einem Jahr. Emnid-Chef Klaus Peter Schöppner: "Selten verbreitete ein Start größeren Optimismus. Selten wurde aber auch eine Politik­euphorie schneller enttäuscht."
Gerade wenn es um die angebliche Kernkompetenz Wirtschaftspolitik geht ist die Enttäuschung besonders groß. So üben vor allem Unternehmer und Selbständige inhaltliche Kritik. Profiteur ist hauptsächlich die FDP.
Laut Forsa-Chef Manfred Güllner sind die Abwanderer zur FDP „in überdurchschnittlichem Maße Westdeutsche, Männer, im mittleren Alter zwischen 30 und 59, Wähler mit Abitur oder Hochschulstudium, Bezieher höherer Einkommen, Angehörige der Oberschicht oder der oberen Mittelschicht, Großstädter sowie Erwerbstätige und hier vor allem Leitende Angestellte und Selbstständige“.

Dazu paßt auch der langfristige Trend der Mitglieder­entwicklung: Rund 25% Schwund von 1990 bis 2006. Zum Stichtag 01.Oktober 2006 hatte die CDU mit ihren nur noch 561.070 Parteibuch­inhabern die SPD nahezu eingeholt, denn die SPD verlor im gleichen Zeitraum sage und schreibe 40% (01.10.2006: 567.925) ihrer Genossen.


Nachtrag: Im CDU-Vorstand ist am 23.10. zum Krach gekommen. Kultur-Staatsminister Bernd Neumann hat einzelne Ministerpräsidenten für das Umfragetief verantwortlich gemacht.

EDIT: Der Trend weg von CDU / CSU hin zur FDP lief bis zur Bundestagswahl 2009.

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Suchmaschinen mit Kohlkopf - abgeschmeckt

Nein, es handelt sich nicht um eine absonderliches Kochrezept, sondern um eine Bom­be nach SEO-Art mit ganz wenigen Zutaten.
Ja, richtig eine sogenannte Googlebombe.

Es gibt viele davon. Die wohl bekannteste Googlebombe ist bei der Suche nach "miserable failure" zu finden. Aber nicht nur den amerikansichen Präsidenten George W. Bush trifft es, sondern auch die deutsche Bundeskanzlerin. Das "Zauberwort" für Angela Merkel leitet sich von ihrem politischen Ziehvater dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl ab: Kohlkopf.
Google ist aber nicht die einzige Suchmaschine, die Merkel auf Platz eins der SERPs beim Suchbegriff "Kohlkopf" listet. Auch MSN sieht Merkel bei Kohlkopf vorn.
Neben der CDU-Vorsitzenden "Kohlkopf" Angela Merkel haben auch ihre Parteifreunde von der CSU ihre liebe Not mit den Suchmaschinen.

PS: In diesem Blog finden Gourmets z.B. auch dieses Koch-Erlebnis.

Update vom 26.01.2007: Die Geeks haben mal wieder einen ihrer Grundsätze über Bord geschmissen. Google greift manuell in die Suchergebnisse ein, um die Auswirkungen des eigenen Algorithmus zu korrigieren. Die gar nicht mehr so "ethische Suchmaschine" ruft zur Meldung der Googlebombs auf, damit diese entschärft werden.

Update vom August 2009: Kurzfristig scheint das System Googlebombe noch zu funktionieren, wie die Netzwelt am Beispiel der SPD vorgeführt hat

Sonntag, September 10, 2006

Suchmaschinen mit Kohlkopf - Kochrezept einer Googlebombe

Hier geht es um ein einfaches Koch- SEO-Rezept, das außer einem Kohlkopf keine weiteren Zutaten benötigt.

Wer dieses leckere "Kochrezept" für Web-Köche noch nicht kennt und interessiert ist, besorgt sich so einen Kohlkopf-Link für die eigene Homepage oder den eigenen Blog und imformiert sich bitte über das zu erwartende Geschmackserlebnis im Posting Suchmaschinen mit Kohlkopf - abgeschmeckt.

PS: In diesem Blog finden Gourmets z.B. auch dieses Koch-Ergebnis.

Update vom August 2009: Zwischenzeitlich durfte sich nach der CDU auch die SPD an solch einer Googlebombe einem Kochrezept erfreuen.