Donnerstag, Juni 09, 2011

Bing Maps Streetside - Vorab-Widerspruch möglich

Microsoft beugt sich nun doch den Datenschützern und ermöglicht für seinen Geodatendienst Bing Streetside einen Vorab-Widerspruch.

Es wird allerdings nur im August und September 2011 möglich sein Widerspruch einzureichen. Microsoft will erst noch bekanntgeben, auf welche Art und Weise Bürger ihr Haus von der Erfassung durch Bing Maps Streetside ausschließen lassen können.

Bing Maps Streetside
Big Brother: Bing Maps Streetside
Der im vergangenen Jahr gestartete Konkurrenzdienst Google Street View hatte nach einigen Querelen mit den Datenschützern und lustigen Einlagen einiger Bundespolitiker ebenfalls die Möglichkeit eingeräumt, vorab sein Gebäude durch Pixeln unkenntlich zu machen.

Bei den vor wenigen Wochen begonnenen Befahrungen von deutschen Städten für Bing Maps Streetside werden grundsätzlich WLAN Anschlüsse erfasst. Microsoft will damit eine genauere geografische Zuordnung erreichen.
Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Kranig hatte im Mai den Beginn der Kamerafahrten erlaubt, den Start des Dienstes aber unter dem Vorbehalt eines Vorab-Widerspruchsrechtes gestellt.

Mittwoch, April 06, 2011

Der FDP Bundesfurzende Philipp Rösler wird Vizekanzler



Der neue Bundeswirtschaftsminister und FDP Bundesfurzende (dt. Bundesvorsitzende) Philipp Rösler möchte nun auch noch Vizekanzler werden.


Unbewusst macht der frühere deutsche Gesundheitsminister Dr. Rösler damit klar, was mittlerweile der überwiegende Teil der Wähler von der FDP hält: Ab in den Lokus mit der Mövenpick - Partei, zusammen mit Dr. furz. Philipp Rösler (Bundesfurzender).

Dienstag, Februar 01, 2011

CSU Netzkongress

Die CSU und ihr Netzkongress

oder
Schuster bleib bei deinen Leisten:
CSU Netzkongress

Da will er mal eben modern werden, der Herr Ministerpräsident Horst Seehofer und seine CSU damit sie endlich ihre Laptops anschmeissen können. Man veranstaltet einen Netzkongress und schafft es nicht mal den Videostream dazu ins Netz zu stellen. Bleibt doch bei euren Lederhosen!

Zugabe:
Horst Seehofer ruft zum Aufbruch Bayern auf Youtube auf - und die Netzgemeinde bricht. So wird das nichts mit der Netzpolitik - Partei CSU!

Dreingabe:
Der Bericht eines Parteilosen über den CSU Netzkongress.

Sonntag, Januar 23, 2011

Jackpot Herrmann und Horst Seehofer - die CSU Rapper oder Multikulti lebt !


Update vom 28.10.2011:
Bei Amazon gibt es das neue Album "Eudaimonia [Explicit]" von Innenminister-Sohn 'Jackpot' Jakob Herrmann auf die Ohren!

Jackpot Jakob Herrmann
Jakob Herrmann alias 'Jackpot'
Liest man dieser Tage die Zeitungen - nur der Fränkische Tag und das Heinrichsblatt berichteten nicht - könnte man versucht sein zu glauben, dass der junge Möchtegern "Gangsta-/Porno-/Skandal" - Rapper Jakob Herrmann alias Jackpot seinen Vater, den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zum Vollhorst macht.

Aber weit gefehlt! Das erledigt Horst der Große schon selbst. Der Bayerische Ministerpräsident und CSU - Vorsitzende Horst Seehofer outete sich selbst als Hobby - Rapper. Zuhause rappt er (zur Feude seiner Kinder?) Texte von Bushido.

Auf Spiegel TV gibt es das Beweisvideo Seehofer rappt Bushido-Texte zu sehen.

Was lernen wir daraus? So ganz tot scheint Multikulti selbst für die CSU noch nicht zu sein.

Nur der CSU - Nachwuchs aus Forchheim muss, was die Medienpräsenz angeht, noch etwas üben.

Typo: Hermann

Mittwoch, Januar 19, 2011

Zukunftsrat Bayern : Gutachten geleakt

Bayern schafft sich ab.

Die Bayerische Staatsregierung will zwar das Gutachten ihres Zukunftsrates nicht veröffentlichen - sogar den Landtagsabgeordneten der Opposition, sowie dem Landtags-Vizepräsident Peter Meyer (FW) wird es vorenthalten. Aber dem <Circus Politicus /> wurde eine PDF-Datei mit dem geheimen Inhalt der Studie zugespielt.

Selbstverständlich kann das 160.000 Euro teure, vom Zukunftsrat ersonnene Gutachten (99 Seiten, ca. 2,6 MB, Original-Version vom Dezember 2010) über die Fortentwicklung von Bayern hier heruntergeladen werden. Die letzte Seite enthält die Liste der Zukunftsrat-Mitglieder!

Die Inhalte bergen eine Menge Zündstoff. Empfehlen die Mitglieder des Zukunftsrates doch die bayerischen Randgebiete abzuhängen und nur noch wenige Metropolen zu fördern. Diese Randgebiete sollen sich gar an Sachsen oder Österreich orientieren.

Trotz der offiziellen Linie alle bayerischen Regionen gleich zu fördern, wurden bislang schon einige Regionen wie Hochfranken vernachlässigt. In der Studie liest man vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Globalisierung nur noch von "annähernd gleichwertigen Lebensbedingungen". Greift Ministerpräsident Seehofer diese Steilvorlage auf gehen die Lichter z.B. in Ostoberfranken bald aus. Der in Tracht gewandete niederbayerische Hochzeitslader dient zur Bespaßung des hochsubventionierten Münchners. Für die Zukunft bedeutet das Laptops in den Metropolen und Lederhosen im ländlichen Raum!

Die Proteste in den betroffenen Regionen Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern sind nur zu verständlich. Die Kommunalverbände in Bayern laufen Sturm, Gemeindetagspräsident Uwe Brandl (CSU) will sein Parteibuch zurückgeben, sollten die Vorschläge der Studie vom Freistaat Bayern umgesetzt werden.

Ministerpräsident Horst Seehofer ist aufgerufen sich vom Gutachten, sowie dem Zukunftsrat selbst zu distanzieren!


Update vom 24.01.2011: Mittlerweile wurde das Gutachten von der Staatsregierung doch zur Veröffentlichung freigegeben.

Freitag, August 20, 2010

MdB Johannes Singhammer, CSU im Sommerloch: Google Street View Abgabe

Nun schlägt doch tatsächlich ein Politiker der CSU, MdB Singhammer, eine "Google Steuer" in Form einer Abgabe für den Dienst "Street View" vor. Das Sommerloch lässt grüßen.

Johannes Singhammer, CSU ist mit der Street View Abgabe im Sommerloch
CSU - näher am Sommerloch
Johannes Singhammer, der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, will uns tatsächlich weiß machen, dass die Akzeptanz von Street View mit der Einführung dieser Abgabe steigen würde.

Warum sollten sich die Bürger ihr Recht auf Unkenntlichmachung ihrer Gebäude bzw. Widerspruch (streetview-deutschland@google.de) durch den Ablasshandel abkaufen lassen?
Das Ganze erinnert eher an einen Ablasshandel aus dem tiefsten Mittelalter mit gleichzeitiger Bevormundung und Verdummung des Volkes durch die CSU.

Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der MdB Johannes Singhammer bislang nicht sonderlich aufgefallen. Vermutlich hat er nun seine Chance gewittert, mit einem zweiten Sommerloch-Füller in die Schlagzeilen zu kommen.

Links zu Street View und Google Earth:
Peinliche Situationen die in Google Street View und Earth gefunden wurden. Eher Lustiges gibt es bei Street View ebenfalls zu entdecken.

Mittwoch, Juli 07, 2010

CSU - Fraktionsvorsitzender Peter Eismann distanziert sich von sich selbst

Unter der Überschrift "CSU-Kreistagsfraktion distanziert sich vom Chef" lesen wir in den Nordbayerischen Nachrichten (NN) am 07.07.2010 eine Pressemitteilung zur umstrittenen Äußerung des Vorsitzenden der CSU-Kreistagsfraktion und Ex-MdL, Peter Eismann: Haider sei "kein Maßstab politischen Handelns":

FORCHHEIM - Die Kreistagsfraktion von CSU und Jungen Bürgern hat sich von der Sympathiebekundung ihres Fraktionschefs Peter Eismann zu Jörg Haider distanziert.

Eismann selbst schickte auf Nachfrage der NN-Redaktion eine Pressemitteilung. Am Montag hatte es eine nicht-öffentliche Sitzung der Fraktion gegeben. Dabei war die Äußerung von Eismann auf der 50-Jahr-Feier der CSU Buckenhofen als Tagesordnungspunkt erschienen.
Wegen der Nicht-Öffentlichkeit hatte sich keiner der Kreisräte der CSU nach der Sitzung gegenüber der Presse äußern wollen.

Peter Eismann hatte auf der Feier in Buckenhofen geäußert, dass "in der Partei und in diesem Land einer wie Haider fehlt" (wir berichteten). Dieser habe es geschafft, "durch die richtige Wortwahl den kleinen, einfachen Mann an sich zu binden".

Mit zwei Sätzen ging die CSU/JB-Fraktion nun auf Distanz zu diesen Worten Eismanns. Der Wortlaut: "Für die CSU/JB-Fraktion sind die Äußerungen und die politische Ausrichtung des früheren Kärtner Landeshauptmannes kein Maßstab politischen Handelns. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst."

Die anderen Parteien im Kreistag hatten sich in der Presse von Eismanns Äußerungen distanziert. Scharfe Kritik hat inzwischen auch das Bürgerforum Gräfenberg geübt. In einer Mitteilung äußerte es sich "dankbar, dass der CSU-Fraktionschef im Kreistag sein Herz auf der Zunge trägt und ausplaudert, was in seiner Partei und in seinem Kopf herum geistert".

Die Gedankenspiele Eismanns sollten nicht als verbale Entgleisung verharmlost werden, so das Bürgerforum. Eismann habe deutlich gemacht, dass sich Teile der CSU auf einem für "Orte der Vielfalt" – als solcher wurde der Landkreis Forchheim ausgezeichnet – gefährlichen Pfad bewegten. kf


In einem Kommentar des NN-Redaktionsleiters Markus Hörath findet sich, was viele denken: Peter Eismann wird der Rücktritt als Fraktionsvorsitzender nahegelegt.

Montag, Juli 05, 2010

Volksentscheid zum Nichtraucherschutz - Rote Karte für CSU und FDP

Das deutliche Ja des Wählers beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz ist gleichzeitig eine Rote Karte für die aus CSU und FDP bestehenden bayerischen Landesregierung, mit ihren mehrfachen Fehleinschätzungen und Entscheidungen zum Schutz der Nichtraucher.

61 Prozent, also nahezu zwei Drittel zeigten sich bei der Abstimmung mit den vielen Ausnahmen (s.u.) im bisherigen Nichtraucherschutzgesetz nicht einverstanden und haben Seehofers CSU und der FDP ihre Kippe Meinung aufs Auge gedrückt.

Zunächst war der Aufschrei groß, als der bayerische Landtag Ende 2007 mit den Stimmen der alleinregierenden CSU ein striktes Rauchverbot einführte. Die allermeisten erkannten jedoch schnell die Vorteile. Nur die CSU kapierte nicht, dass die Wahlschlappen bei der Kommunalwahl und der Landtagswahl 2008 tatsächlich andere Ursachen hatte. Die meisten Raucher hatten sich an den Gang vor die Tür des Wirtshauses gewöhnt. Außerdem besteht das Wahlvolk überwiegend aus Nichtrauchern, die froh waren endlich ohne Zigarettenqualm in der Gaststätte speisen zu können.

Ein dreiviertel Jahr nach der Landtagswahl war es dann soweit. Die Oktoberfestpartei CSU und der ungeliebte Regierungspartner Mövenpick-Partei alias FDP einigten sich auf diverse Ausnahmen: Nicht nur für das Oktoberfest, sondern für alle Bierzelte, sowie für kleine Kneipen und für Nebenräume von größeren Wirtshäusern sollte es Ausnahmen geben. Spezielle Raucherlokale schossen wie Pilze aus dem Boden und erlaubten Süchtigen ein Dasein im Raucher-Ghetto.
Das Unverständis des Bürgers äußerte sich bereits durch das deutliche Überspringen des Qorums beim Volksbegehren zum Nichtraucherschutz - der Volksentscheid zeichnete sich ab.
Aber CSU und FDP dachten nicht daran, von sich aus den Volksentscheid durch eine freiwillige Rückkehr zur alten Regelung abzuwenden. Man hoffte auf ein Scheitern des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz.
Doch der bayerische Wähler war anderer Meinung, trotz der massiven rund 600.000 Euro teueren Werbekampagne der Zigarettenindustrie. Die "Nichtraucher" hingegen hatten nur einen Etat von rund 70.000 Euro für den Wahlkampf zur Verfügung. Die Macht der Argumente hat über die Macht des Geldes gesiegt, selbst wenn es die CSU und ihr Staatsfernsehen anfangs nicht war haben wollten.

Die CSU übt sich nun sofort wieder als Wolf der Kreide gefressen hat. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit zum Volksentscheid: "Das Volk hat immer recht."
Die FDP hingegen spielt den Streithansl und beschwert sich über die Untätigkeit der CSU im Vorfeld des Entscheids. Wer wie die FDP mit dem Ausgang dieser Entscheidung hadert, hadert mit dem Wähler.
Somit gibt es im Westen nichts Neues: Die Koalitionäre CSU und FDP streiten mal wieder. Wahrlich rosige Aussichten für Bayern.

Donnerstag, Juni 10, 2010

Schadensersatzprozesse im BayernLB Skandal notwendig!

MdL Bernhard Pohl (Freie Wähler) sieht aufgrund des nun vorliegenden Rechtsgutachtens zur Organhaftung bei der BayernLB von Prof. Dr. Reiner Schmidt die zwingende Notwendigkeit Schadensersatzprozesse gegen die ehemaligen Verwaltungsräte und Vorstände der Bayerischen Landesbank zu führen.

Pohl, von Beruf Rechtsanwalt, ist Mitglied in der BayernLB-Kontrollkommission, sowie im Landesbank-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags.

Das "BayernLB - Gutachten" (PDF) gibt deutliche Hinweise zur persönlichen Haftung bei fahrlässiger bzw. grob fahrlässiger Aufgabenwahrnehmung von Vorständen bzw. Verwaltungsräten.
Das Gutachten befasst sich aufgrund des Skandals um den, von der CSU initiierten, Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB speziell mit der Sorgfaltspflicht von Vorstand und Verwaltungsrat beim Unternehmenskauf und der Anwendung bzw. in diesem Fall Nichtanwendung der Organhaftung.

Aufgrund dessen was im Untersuchungsausschuss bislang aufgedeckt wurde, kann davon ausgegangen werden, dass die Herren Stoiber, Huber, Beckstein, Faltlhauser und Schmid ihrer Sorgfaltspflicht (Due-Diligence) NICHT in ausreichendem Maße nachgekommen sind. Auf die Aussagen dieser selbstherrlichen Prinzen der CSU im Untersuchungsausschuss darf man gespannt sein.