Donnerstag, Mai 03, 2007

Eichenprozessionsspinner an der A73

Die Zeitung Nordbayerische Nachrichten (NN) berichtet am 03.05.2007 im Lokalteil Forchheim folgendes (Bericht gekürzt):

Kampf gegen Raupe auf A 73

Eichenprozessionsspinner: Grünflächen werden besprüht

FORCHHEIM - Schutz für Verkehrsteilnehmer: Voraussichtlich ab Montag, 7. Mai, wird die Autobahndirektion Nordbayern auf der A 73 unterwegs sein, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

... Die Direktion Bayreuth kümmert sich um den Abschnitt der A 73, der durch den Landkreis Forchheim führt ...

Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um einen unscheinbaren Falter, der oft an besonnten Eichen zu finden ist. In den vergangenen Jahren trat diese Raupenart an den Autobahnen massenhaft auf, etwa an Straßenbegrünungen und Parkplätzen, auch bei Eggolsheim.

Anfang Mai schlüpfen die Raupen. Bei Hautkontakt können sie gefährliche allergische Reaktionen auslösen können - etwa Hautrötungen, Schwellungen oder Juckreiz auftreten. Um die Verkehrsteilnehmer zu schützen, wird auf befallene Eichen ein "Häutungshemmer (Anm.: Dimilin)" aufgesprüht. Dieser Häutungshemmer ist für den Menschen unbedenklich.

Weitere Infos sind unter http://www.eichenprozessionsspinner.org abrufbar.

Freitag, April 13, 2007

Ex CSU MdL Hofmann zu Pauli

Der ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete (Wahlkreis Forchheim) und Möchtegern - Landrat Walter Hofmann hat seine Meinung zur Ländrätin Gabriele Pauli (Fürth) in einem Leserbrief (Fränkischer Tag vom 13.04.2007) wiedergegeben.

  • Walter Hofmann schreibt: "Jetzt wissen wir endlich, worum es der angeblich so "schönen Landrätin" wirklich geht. Mit den Freie­n Wähler­n über die 5-Prozent-Hürde zu kommen, dies wäre für sie "hypothetisch" ein "Weg zum Kabinett"."

    Ja Herr Hofmann, die Freie­n Wähler in Bayern wissen, dass sie mittlerweile zu den Urängsten der CSU gehören. ;-)


  • Weiter stellt Walter Hofmann z.B. diese Frage: "Oder hat sie in den zurückliegenden Jahren ihrer Mitgliedschaft im Landesvorstand der CSU irgendwelche Akzente gesetzt, sich zum Beispiel in der Interessensvertretung von und für Frauen und Müttern beispielhaft und erinnerungswert engagiert?"

    <satire> Richtig, Frauen haben sich in der Politik zuallererst oder besser vor allem nur in der Frauen- und Familienpolitik zu engagieren!
    Bayern leuchtet ;-) </satire>
    Herr Hofmann, die "erinnernswerten Akzente" in Zusammenhang mit Landrätin Dr. Gabriele Pauli werden der CSU und ihrem Amigo Edmund Stoiber hoffentlich noch lange im Gedächtnis bleiben.


  • Ex-CSU MdL Hofmann schließt mit "Aber wenn, wie bei ihr, Eitelkeit und mediales Auftreten in keinem Verhältnis zu ihren landespolitischen Sachbeiträgen stehen, wird sie es nicht mehr weit bringen."

    Gabriele Pauli hat es, im Gegensatz zum Polit-Rentner Walter Hofmann, immerhin bis zur Landrätin gebracht.
    Zur Erinnerung:
    Bei der Kommunalwahl im Jahr 1996 hat CSU-Landratskandidat Hofmann zweimal die bereits angetretene Blaskapelle unverrichteter Dinge nach Hause schicken müssen. Im ersten Wahlgang schaffte es der Ex-MdL nur bis in die Stichwahl mit Reinhardt Glauber (Freie Wähler).
    Nach der Stichwahl durfte Walter Hofmann weiterhin im Landtag als Hinterbänkler glänzen - Landrat wurde Reinhardt Glauber. 2003 trat Eduard Nöth sein Erbe als Direktkandidat der CSU Forchheim für die Landtagswahl an.

    Landtagsabgeordneter Eduard Nöth hat in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender der Christlich Sozialen Union im Landkreis Forchheim das Problem für die Kommunalwahl 2008 einen Gegenkandidaten für Landrat Glauber zu finden, nachdem es 2002 mit CSU-Proband Robert Glenk ebenfalls den Bach hinunterging.

Mittwoch, März 21, 2007

Freitag, März 02, 2007

Annafest 2007 in Forchheim

Im Jahr 2007 findet das Annafest Forchheim in der Zeit vom 21. bis 30. Juli statt.


Im vergangenen Jahr war die gesamte Freie Wähler Prominenz auf dem Kaiser Keller versammelt, während die Tages­­­zeitung Fränkischer Tag ein Interview mit FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger führte.

Dienstag, Dezember 19, 2006

Fürth: Landrätin Gabriele Pauli (CSU) kritisiert Edmund Stoiber (CSU)

Radio Bamberg meldet:

Fürth: Landrätin kritisiert Stoiber

Fürther Landrätin fühlt sich bespitzelt: Dr. Gabriele Pauli hat gestern Bayerns Ministerpräsidenten Edmund Stoiber scharf kritisiert. Der CSU-Chef lasse offenbar mögliche Angriffspunkte gegen sie sammeln, sagte Fürths Landrätin gegenüber dem Parteivorstand. Freunde von ihr seien angerufen und gefragt worden, ob es etwas in Paulis Privatleben gäbe, das ihr anzulasten sei. Das sei inakzeptabel, so Pauli. Damit würde man den Boden der demokratischen Auseinandersetzung verlassen.
Fürths Landrätin tritt seit Wochen dafür ein, dass Stoiber 2008 nicht mehr kandidiert.

Samstag, Dezember 09, 2006

Edmund Stoiber auf der letzten Etappe

DPA meldet:

Der Abschied auf Raten hat begonnen: CSU-Chef Edmund Stoiber versetzt seine Partei mit kryptischen Botschaften über einen möglichen Rückzug zu Beginn des nächsten Jahrzehnts in Aufregung. Die "letzte Etappe", kündigte er diese Woche an.

DPA weiter:
Und ausgerechnet auf der Weihnachtsfeier der Landtags-CSU setzte Stoiber nach: Die Landtagswahl 2008 sei die entscheidende Weichenstellung "auch für die Zeit nach 2010". Das verstanden viele als Signal, Stoiber wolle in vier Jahren seinen Hut nehmen. Führende CSU-Politiker rätseln über Stoibers Motive. "Das war nicht klug", sagt ein Kabinettsmitglied zur Ankündigung der "letzten Etappe".
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Auch Stoibers CSU-Vorstandskollegen glauben, der Ministerpräsident sei lediglich über seine Zunge gestolpert. Doch die aufgeregten Reaktionen auf das Wörtchen "2010" zeigen, dass die CSU hinter ihrer äußerlich stabilen Fassade nervös ist. "Die Gemengelage ist sehr zwiespältig. Die Abgeordneten glauben den guten Umfrageergebnissen nicht, weil sich das nicht mit ihrer Erfahrung vor Ort deckt", sagt ein führender CSU-Politiker.
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Ein weiterer Grund für die Unruhe ist in der Landtags-CSU zu suchen. Denn dass bei der Landtagswahl eine Wiederholung des 2003er Traumergebnisses von 60 Prozent gelingen könnte, glaubt niemand. Das bedeutet auch bei einem guten Ergebnis, dass zwischen 10 und 30 CSU-Abgeordnete ihre Sitze verlieren werden.



Von der Grünen-Landesvorsitzenden Theresa Schopper stammt dazu die Aussage: "Stoibers Position scheine in der CSU mittlerweile so schwach zu sein, dass er seine Kritiker mit der "Aussicht auf Altersteilzeit" versöhnen wolle - "2008 antreten, 2010 abtreten"."
Hier im Circus Politicus wurde schon vor einiger Zeit die Forderung nach Rente mit 67 für Edmund Stoiber gestellt.

Freitag, Dezember 08, 2006

Domschatz zu Bamberg

Die Liste derjenigen, welche eine Rückführung des Domschatzes nach Bamberg fordern wird länger.

Nach dem Bezirkstag von Oberfranken und dem Kreistag von Kronach verlangen nun auch die fränkischen SPD-Landtagsabgeordneten, dass der Freistaat Bayern die "Beutekunst" an das Erzbistum Bamberg zurückgibt.

Ob sich Ministerpräsident Edmund Stoiber doch noch durchringen kann den Domschatz zurückzugeben? Denn diese Karikatur von Stoiber ist für die Oberfranken kein wirklicher Kunst­ersatz für den Bamberger Domschatz.

Donnerstag, Dezember 07, 2006

CSU Parteispenden

Die CSU wird von der Wirtschaft mit Parteispenden regelrecht zugesch...

Parteispenden an die CSU Hier finden Sie eine (unvollständige!) Auflistung von Groß­spenden aus den Jahren 2002 bis Anfang 2005. Der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. fällt mit seinen Spenden­summen besonders auf:

Wer die genannten Parteispenden an die CSU anzweifelt, kann dies auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages selbst nachprüfen, weil dessen Präsident u.a. zur Veröffentlichung dieser Parteispenden verpflichtet ist. CSU Parteispenden

Vor diesem Hintergrund erscheint es äußerst grotesk, dass die CSU einen Keil zwischen dem Landesvorsitzenden der Freien Wähler Bayern, Hubert Aiwanger und der FW-Basis treiben will, weil Aiwanger eben genau diese immensen Spenden durch juristische Personen kritisiert hatte.
CSU Rundschreiben CSU Rundschreiben

Die drei Bilder (CSU Parteispenden I+II u. Rundschreiben) lassen sich durch anklicken vergrößern.

Freitag, Dezember 01, 2006

Bürgerentscheid zum Ganzjahresbad

Der Bürgerentscheid zum Ganzjahresbad findet am Sonntag, den 07. Januar 2007 statt.

Es ist der erste Bürgerentscheid in der Stadt Forchheim überhaupt. Die Kosten werden bei rund 20.000 Euro liegen. Der Stadtrat hat heute in sein Sitzung den Termin festgelegt, nachdem das Bürgerbegehren die Formalien erfüllt.

Die Stadträte übten fraktionsübergreifend Kritik an den schwammigen Formulierungen („„herkömmliches Schwimmverhalten"") der Bürgerinitiative, denn dies würde eine Zustimmung leicht machen. Stadtrat Meixner von der Forchheimer Grünen Liste (FGL) gab unter dem Gelächter seiner Ratskollegen zum Besten, dass an den Info-Ständen der Bürgerinitiative "Sinnvolles Ganzjahresbad" ausreichend Informationsmaterial gelegen hätte.

Einen eigenen Vorschlag zum Ganzjahresbad, ein so genanntes Ratsbegehren, wird die Stadt nicht vorlegen.