Der CSU-Ortsvorsitzende Udo Schönfelder sorgt mit seinen Aktivitäten bei Thema Ganzjahresbad nicht nur bei politischen Mitbewerbern für Unmut.
Schönfelder hatte bisher nicht nur Beschimpfungen ("
Nestbeschmutzer") für
Andersdenkende bei den Planungen zum
Ganzjahresbad Forchheim parat. Er ließ desweiteren eine saubere Trennung der politischen Akivitäten von seinem Vorsitz bei der
DLRG Forchheim vermissen.
Nun eignet sich
Udo Schönfelder fremde Ideen für für eine modifizierte Planung des
Ganzjahresbades an: Die
Freien Wähler sprechen von
Fettnäpfchentreterei und betiteln den
CSU-Ortsvorsitzenden deshalb als "
eitlen Pfau, der sich mit fremden Federn schmückt".
Konkret geht es darum, das
bisherige Nichtschwimmerbecken beizubehalten, um den, nicht nur von der
SPD und dem
Bürgerbegehren "Sinnvolles Ganzjahresbad", geäußerten Wunsch nach mehr
Wasserfläche für Nichtschwimmer im Außenbereich des Bades nachzukommen. Diese Anregung wurde zunächst vom Fraktionsvorsitzenden der
Freien Wähler Forchheim,
Heinz Endres beim
Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) vorgebracht. Der Vorschlag sollte, die Zustimmung der anderen Fraktionen vorausgesetzt, in einer gemeinsamen Pressekonferenz von
Freie Wähler, CSU und Junge Bürger (JB)/FDP der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die
SPD verfolgt bislang die Luxusvariante: Sie will ein neues Nichtschwimmerbecken bauen, verschweigt aber die Auswirkungen auf die Eintrittspreise. Ob die
SPD damit punkten kann wird sich zeigen.
Die
Frauen-Union Forchheim hat
Schönfelder und "seinen" Vorschlag bereits über den grünen Klee gelobt. Abzuwarten bleibt, ob die
Unions-Frauen als politische Randerscheinung nun bei ihrer Haltung bleiben (können) oder evtl. anderen Vorgaben ihrer Dachorganisation
CSU folgen (müssen).
Dann jedoch hätte der Orts-, stellv. Fraktionsvorsitzende und Möchtegern-Landratskandidat der
CSU,
Udo Schönfelder selbst ein gehöriges Problem.